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| » Östliche Philosophie und Religion |
» Dualismus:
Idealismus, Materialismus, Agnostizismus, Dualismus etc.
Kurz und knapp
- Idealismus: Der Geist ist ursprünglich und bringt die Materie hervor.
- Materialismus: Die Materie ist ursprünglich und bringt den Geist hervor.
- Agnostizismus: Man weiß nicht, ob Geist oder Materie das Ursprüngliche ist.
- Dualismus: Materie und Geist sind gleichermaßen ursprünglich.
- Monismus: Materie und Geist sind zwei Seiten der gleichen Sache.
Wenn man sich auf das konzentriert, was man unmittelbar erlebt, dann erlebt man sich als Körper (Materie) und als Bewußtsein, unabhängig davon, welche Worte man dafür auch immer benutzen mag. In welchem Verhältnis Bewußtsein und Materie zueinander stehen, ist eines der ältesten Fragen der Philosophie, auch bekannt als Leib-Seele-Problem.
Spiritualismus (von Spiritus) ist eine häufig verwendete Bezeichnung für Idealismus bzw. bestimmte Spielarten des Idealismus. (Nicht verwech-seln mit Spiritismus!) Häufig werden mit dem Begriff Spiritualismus Auffas-sungen und Verhaltensweisen bezeichnet, die schon ins Religiöse gehen. Besonders wenn in diesem Zusammenhang von "Spiritualität" geredet wird.
Dualismus: (von dualis) Wenn man sowohl Bewußtsein bzw. Geist wie Materie als seit Ewigkeit existierend ansieht, so daß keines von beiden das andere hervorgebracht hat, ist man ein philosophischer Dualist. Hier sind besonders zwei Spielarten zu unterscheiden:
- Bewußtsein und Materie haben eine Wirkung aufeinander. Hierzu als Beispiel der chinesische Philosoph Tschu Hsi mit seiner Lehre von "Li und Ki".
- Bewußtsein und Materie haben keine Wirkung aufeinander. Hierzu als Beispiel der indische Philosoph Kapila mit seiner Lehre von "Prakriti und Puruscha"
Quellen-Auszug von Peters Möller
Philolex
Religion = Religio = Rückbindung, Unterbrechung; die Lehre von mehr können als was wir Wissen. Der Glaube das hinter der Welt, in der wir stecken, in der wir leben, mehr ist als das was wir sehen.
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» Konfuzianismus:
Weltweit etwa 6 Mio. Anhänger und hat ihren Ursprung in China. Ca. 500 v. Chr.
Der Konfuzianismus ist eine chinesische Staats- und Gesellschaftslehre, die auf den Philosophen Kong Qiu (auch Kongzi oder Kongfuzi bzw. latinisiert Konfuzius) zurückgeht und die mit anderen, ihr zum Teil widersprechenden Denkschulen verschmolzen ist. Neben dem Buddhismus und dem Daoismus gehört der Konfuzianismus zu den drei großen Lehren Chinas und prägt seit vielen Jahrhunderten die chinesische Kultur und Gesellschaft.
Angesichts des politischen und sozialen Chaos seiner Zeit entwickelte der Philosoph Kong Qiu (551 – 479 v. Chr.) ein Modell für ein geordnetes und respektvolles Zusammenleben der Menschen und insbesondere für eine moralisch unanfechtbare und fürsorgliche Herrschaft. Seine Lehre gewann solchen Einfluss, dass der auf seinen Gedanken fußende Konfuzianismus dreieinhalb Jahrhunderte später während der Han-Dynastie als Prinzip allen staatlichen Handelns sanktioniert wurde und China bis in die Gegenwart geprägt hat.
Quellen-Auszug aus Arte TV. Mehr darüber siehe Arte TV
VideoClips zum Konfuzianismus
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» Daoismus:
Weltweit etwa 60 Mio. Anhängern und hat ihren Ursprung in China. Ca. 400 v. Chr.
Neben dem Konfuzianismus die bedeutendste Strömung der chinesischen Philosophie. Sie geht im Wesentlichen zurück auf Texte, die zwei legendäre Meister verfasst haben sollen: Zhuangzi (um 350 v. Chr.) und Laozi, dessen Lehren frühestens im 4. Jahrhundert v. Chr. zusammengestellt worden sind. Der Daoismus – auch: Taoismus – blieb sowohl als Philosophie, wie als eigenständige religiöse Bewegung oder als Bestandteil der Volksreligion in China überaus lebendig.
Im Gegensatz zum Konfuzianismus, der eine hierarchische Ordnung der Welt durch den Menschen vorsieht, gehen Daoisten von der natürlichen Gleichwertigkeit und Einheit aller Dinge aus, zu denen auch die Menschen gehören. Dao, der "Weg", der "Pfad", ist das oberste kosmische Prinzip, das alle Dinge erzeugt und erhält. Alles beginnt mit ihm, und alles kehrt wieder zu ihm zurück im unendlichen Zusammenspiel sich ausgleichender Gegensätze – so von yin, dem Schattigen oder auch Passiv-Weiblichen, und yang, dem Sonnigen oder auch Aktiv-Männlichen. Das Buch Laozi empfiehlt, aus dem Rhythmus der kosmischen Bewegung Kraft zu schöpfen und "nichts zu tun" (wu wei), was ihr zuwiderläuft. In diesem Sinne solle ein Herrscher allein durch seine natürliche Tugendkraft regieren – so behutsam "wie beim Kochen zarter Fischlein".
Manche Kaiser begünstigten den Daoismus, holten sich Unsterblichkeitsberater an den Hof oder erließen daoistischen Klöstern die Steuern. Im Jahre 1016 schenkte Kaiser Zhenzong dem „Himmelsmeister" ein Gebiet am Drachen-und-Tiger-Berg (Longhushan) in der heutigen Provinz Jiangxi, und dort residierte der „Daoisten-Papst" bis zu seiner Vertreibung durch die Kommunisten im 20. Jahrhundert.
Quellen-Auszug aus Arte TV. Mehr darüber siehe Arte TV
VideoClips zum Daoismus
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» Buddhismus:
Weltweit etwa 375 bis 500 Millionen Anhängern die viertgrößte Religion der Erde und hat ihren Ursprung in Indien. Ca. 563 v. Chr.
Ethisch-religiöse Weltanschauung, deren "Mahayana"-Version seit dem 1. Jahrhundert n. Chr. mit Mönchen aus Indien nach China gelangte. Sie war bis zum Ende des Kaiserreichs populär, wenn auch hauptsächlich Angelegenheit von Mönchen und Nonnen. Bestimmte Schulen des Buddhismus vermengten sich mit traditionellen Kulten, wie andererseits zahlreiche buddhistische Vorstellungen in die Volksreligion eingegangen sind.
Buddhas Lehre vom Karma – dem moralischen Gesetz, nach dem alle Wesen dem unablässigen Zyklus von Geburt, Tod und Wiedergeburt unterworfen sind, bis sie alles Leid überwunden, sich von jeder Schuld und von allen Begierden gelöst haben – wurde in China zunächst als Variante des Daoismus verstanden. Denn Daoisten übten sich wie Buddhisten in der Meditation und verfügten somit über ein Vokabular für transzendente Begriffe.
Der Buddhismus hatte es aber auch anfangs schwer in China, weil er aus einem fremden Kulturkreis kam und als Mönchsreligion das Zölibat befürwortete – und damit Nachkommen ausschloss, die das traditionelle Ahnenopfer weiterführen könnten.
Doch der Mahayana-Buddhismus glich diesen Nachteil besonders mit seiner Lehre von den Bodhisattvas aus – heiligmäßigen Menschen, die ihren Eingang ins Nirvana zugunsten anderer aufschieben, in diesem Leben Gutes tun und im nächsten für gute Wiedergeburten sorgen (und zu göttlichen Erlösern werden können wie Guanyin, die Göttin der Barmherzigkeit). Auch konnte man nun durch Übertragung eigener moralischer Verdienste den verstorbenen Eltern zur besseren Wiedergeburt verhelfen.
Die Zahl der Anhänger wuchs besonders während der Tang-Dynastie (618–907), die den Buddhismus zunächst großzügig förderte. Die Klöster gelangten durch Spenden und Steuerbefreiung zu enormem Reichtum. Das erregte den Unmut der konfuzianischen Beamtenschaft, und im Jahr 845 kam es zur größten Buddhistenverfolgung in China – mehr als 40.000 Schreine und 4.600 Klöster wurden zerstört, über 260.000 Mönche und Nonnen gewaltsam laisiert und die Landgüter eingezogen.
Quellen-Auszug aus Arte TV. Mehr darüber siehe Arte TV
VideoClips zum Buddhismus
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» Vedismus / Hinduismus:
Die Geschichte der indischen Philosophie wird in drei Perioden unterteilt, und zwar in
- das vedische Zeitalter und
( ca. 1500 bis 500 v. u. Z.; allmähliche Eroberung Indiens durch arische Stämme mit indogermanischer Sprache >> indogermanische Völkerwanderung ! )
- in die nachvedische Zeit, die ihrerseits in eine
- klassische (500 v. u. Z. bis 1000) und
- eine nachklassische (1000 bis zur Gegenwart) Periode unterteilt wird.
Indische Philosophie begnügt sich nicht mit bloßer Welterkenntnis, nicht mit Erkenntnis um der Erkenntnis willen. Sie will Anleitung sein zum richtigen Leben und zur Erlösung. Der Verstandeserkenntnis wird nur eine untergeordnete Rolle zuerkannt. Intuition und Meditation sind die Wege zu wahrer Erkenntnis.
Indische Philosophie ist (besonders im vedischen Zeitalter) über weite Strecken eine Geheimlehre, die man nur Wenigen mitteilte.
Mündliche Überlieferungen, eine Geschichtsschreibung hat es fast nicht gegeben.
Im Unterschied zu europäischen Verhältnissen haben die indischen Priester nie eine weltliche Macht angestrebt oder besessen und sie haben (fast) nie nach Art einer Kirche eine geschlossene Organisation mit Hierarchie und geistigem Oberhaupt gebildet. Gewaltsame Missionierungen und Inquisition hat es nicht gegeben.
Es werden drei Phasen der Religionsentwicklung in Indien unterschieden:
- Vedismus, ca. 1500 - 900 v. u. Z.
- Brahmanismus, ca. 900 - 400 v. u. Z.
- Hinduismus, ca. 400 v. u. Z. bis heute
Der Umfang der Veda Schriften übertrifft die Bibel um das Mehrfache.
(Veda = Wissen; Schriften, die von verschiedenen Personen zu verschiedenen Zeiten aufgezeichnet wurden)
Die Trennung zwischen Philosophie und Religion ist in Indien schwer zu ziehen. Aber die breite Masse des Volkes ist auch in Indien nicht philosophisch sondern religiös.
Yoga
Die Haupttexte des Yoga bilden die 194 Yoga-Sutras, die einem gewissen Patanjali zugeschrieben werden.
Yoga hieß ursprünglich soviel wie "Joch" (ist auch sprachlich mit diesem deutschen Wort verwandt) und bedeutet Selbstzucht, Disziplin. Es ist das System, das den Schwerpunkt nicht so sehr auf theoretische Erörterungen legt, sondern mehr auf die praktische Seite, indem es Mittel und Wege aufzeigt, wie die Erlösung erreicht werden kann.
Quellen-Auszug von Peters Möller
Philolex
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» Volksreligion:
Ein Synkretismus aus Animismus, Schamanismus und teilweise uraltem Götterglauben, aber vor allem aus Elementen des Daoismus und des Buddhismus. Die konfuzianische Elite duldete die Volksreligion, verachtete sie aber in aller Regel.
Die meisten Chinesen sahen sich nicht als Daoisten, Buddhisten oder Konfuzianer – Begriffe, die vorzugsweise Priester, Mönche oder Beamte kennzeichneten –, sondern als Anhänger einer „Religion der Götter“. Diese Religion vereinte konfuzianische Prinzipien (beispielsweise die kindliche Pietät) mit daoistischen Grundwerten (etwa der guten Vorbereitung auf den Tod nach einem langen Leben) und buddhistischen Idealen (wie der Belohnung guter Taten) und kannte zahllose Götter und vergöttlichte konfuzianische, daoistische oder buddhistische Heroen und deren lokale Kulte.
Der Volksreligion zufolge werden Sünden wider die Ordnung des Himmels oder der Menschen durch Krankheiten auf Erden oder Strafen in bürokratisch geordneten Höllen geahndet. Praktiziert wurde sie nicht nur in Gemeindetempeln, sondern auch daheim, etwa wenn ein Fengshui-Experte die korrekten Parameter für die Harmonie eines Hauses mit der umgebenden Natur erforschte oder wenn Frauen der „Bettmutter“ opferten, damit es den Kleinkindern gut gehe.
Volkspriester, „Meister der magischen Künste“, vertrieben Dämonen und feierten mit den Gläubigen zahlreiche Feste im Jahreskreislauf. In Tempeln, die oft früher daoistisch oder buddhistisch gewesen waren, richteten sie ihre durch Opfer bekräftigten Bittgebete meist an lokale Götter. Über diese stand dem Kaiser eine gewisse Jurisdiktion zu: Hatten etwa Regengötter ihre Pflicht versäumt oder andere Gottheiten sich als bestechlich erwiesen, dann konnte der Sohn des Himmels sie degradieren oder sogar absetzen.
Quellen-Auszug aus Arte TV. Mehr darüber siehe Arte TV
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| » Abendländische Philosophie und Religion |
Die größten Errungenschaften in Wissenschaft und Kultur in Europa verdanken wir großen Denkern. Sie haben seit den Anfängen im antiken Griechenland die fruchtbarsten Impulse für die Entwicklung hin zu einem modernen Europa gegeben. Ohne sie hätte Europa keine kulturelle Identität und kein geistiges Erbe, aus dem auch künftige Generationen schöpfen können.
Für die abendländische Philosophie gilt Folgendes: Im antiken Griechenland, der Geburtsstätte unserer abendländischen Kultur, war ein Philosoph einfach ein Mensch, der sich um die Erkenntnis der Welt bemühte, in etwa vergleichbar mit dem, was wir heute einen Wissenschaftler nennen.
»Die wahre Medizin des Geistes ist die Philosophie.« Cicero (106–43 v. Chr. - Römischer Philosoph)
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» Sokrates:
469 v. Chr. - † 399 v. Chr.
Meister aller Meister
Sein berühmteste Schüler war Platon. Sein Todesurteil nahm er als gültiges Fehlurteil gelassen hin.
Einer seiner bekanntesten Aussagen: "Ich weiß, daß ich nichts weiß."
Die kynische Schule
Die Kyniker waren die Aussteiger, die Punks der Antike.
Diogenes in der Tonne (Diogenes von Sinope, 412 - 323), der bekannteste Kyniker, soll öffentlich onaniert haben mit der Bemerkung, er sei nur betrübt, daß er seinen Hunger nicht auf ähnlich leichte Weise befriedigen könne. Es wurde auch die Anekdote erzählt, daß Alexander der Große eines Tages an Diogenes herantrat, der in seiner Tonne lag, und diesen fragte, ob er irgend etwas für ihn tun könne, worauf Diogenes antwortete: "Ja, geh bitte aus der Sonne." Alexander, über diese Respektlosigkeit nicht etwa entzürnt, sagte: "Wäre ich nicht Alexander, ich wollte Diogenes sein."
Quellen-Auszug von Peters Möller
Philolex
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» Platon:
428 v. Chr. - † 348 v. Chr.
Platon war ein Schüler von Sokrates
Bemühen um Wahrheit: Ein Kernthema ist für Platon die Frage, wie unzweifelhaft gesichertes Wissen erreichbar ist und wie man es von bloßen Meinungen unterscheiden kann. Zusammen mit seinem Schüler Aristoteles - der später vielfach andere Positionen vertrat als sein Lehrer - gilt er als einer der zwei größten Philosophen des Altertums und als einer der größten Philosophen aller Zeiten.
Platon kritisierte die in den griechischen Stadt-Staaten seiner Zeit bestehenden politischen und gesellschaftlichen Ordnungen und lehnte sowohl die Demokratie, die Oligarchie und die Tyrannis ab. Er entwarf das Bild eines idealen Zukunftsstaates, in dem durch Auslese von Kindheit an und ohne ererbte Vorrechte die Besten zu Philosophenkönigen werden, während die Masse des Volkes von jeder Herrschaft und Mitbestimmung ausgeschlossen bliebe. (Da die weisen und guten Philosophenkönige besser wüßten, was für die Menschen gut sei, als die Menschen selbst.
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» Aristoteles:
384 v. Chr. - † 322 v. Chr.
Aristoteles gehört zu den bekanntesten und einflussreichsten Philosophen der Geschichte. Zusammen mit Platon und Sokrates gehört er zu den berühmtesten und bedeutendsten Philosophen des Altertums. Er war ein Schüler von Platon.
Seine Werke haben auf vielfältige Weise die Geistesgeschichte geprägt.
Einer seiner Schüler war Alexanders der Große.
Er kam im Verlaufe seines Philosophierens und seiner Forschungen in vielen Punkten zu anderen Auffassungen als sein Lehrer Platon.
War Platon mehr Metaphysiker, so ist Aristoteles mehr Wissenschaftler.
Aristoteles hat die Logik als eigenständige Wissenschaft begründet. Auch für viele Naturwissenschaften wird er als Gründer genannt.
Sein System wurde grundlegend für die abendländische Philosophie.
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» Leonardo da Vinci:
1452 bei Vinci - † 1519
Leonardo da Vinci gehört zu den bekanntesten Genies der Geschichte. Er war Maler, Bildhauer, Architekt, Anatom, Mechaniker, Ingenieur und Naturphilosoph.
Sigmund Freud über Leonardo da Vinci: "Er glich einem Menschen, der in der Finsternis zu früh erwacht war, während die anderen noch alle schliefen."
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» Meister Eckhart & Thomas von Aquin & Eckhart Tolle:
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» Gottfried Wilhelm Leibniz:
1646 - † 1716
Gottfried Wilhelm Leibniz gilt den meisten Fachleuten als Begründer der neueren deutschen Philosophie.
Als Universalwissenschaftler vollbrachte er hervorragende Leistungen auf fast allen Wissensgebieten.
Seine Entdeckungen in den Naturwissenschaften und seine philosophischen und historischen Schriften werden bis heute von Gelehrten aller Welt zu Rate gezogen.
Er gilt als der universale Geist seiner Zeit und war einer der bedeutendsten Philosophen des ausgehenden 17. und beginnenden 18. Jahrhunderts. Leibniz sagte über sich selbst: „Beim Erwachen hatte ich schon so viele Einfälle, dass der Tag nicht ausreichte, um sie niederzuschreiben.“
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