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Der Turniertanz ist für einen professionellen Tänzer die Gelegenheit, der Öffentlichkeit und auch den Wertungsrichtern zu zeigen, was in ihm steckt. Beim Turniertanz können sowohl Einzel- als auch Paartänze aufgeführt werden. Insbesondere die Standardtänze und die Lateinamerikanischen Tänze werden gerne auf Tanzturnieren aufgeführt.


Dabei ist das Ganze ein Wettkampf zwischen mehreren Tänzern. Bewertet wird die dargebrachte Leistung immer von den so genannten Wertungsrichtern. Diese können den Tänzern nach jedem Tanzdurchgang Punkte verteilen, welche von eins bis zehn reichen. Dabei ist die höchste Zahl diejenige, mit welcher die Wertungsrichter zum Ausdruck bringen, dass die Darbietung nahezu perfekt war.

Beim deutschen Amateur-Tanz werden die Tänzer in verschiedene Klassen eingeteilt, welche von D und C bis B, A und S reichen. Die Tänzer werden dann nicht nur im eigenen Land miteinander verglichen. Der Antritt gegen Tänzer der gesamten Welt ist ebenso gefragt. Nach einer Tanzsaison wird dann der neue Europa- oder Weltmeister ermittelt. Aber Deutschland hat auch Turniertänze unter Tänzern aus diesem einen Land zu bieten.


Motivation zum Tanzen

Viele von uns fragen sich sicherlich, warum sie denn damit beginnen sollten, Tanzschritte zu lernen. Insbesondere Männer sind dem Tanzen eher abgeneigt, da sie von sich selbst behaupten "zwei linke Füße" zu haben. Aber warum gibt es dann auf der Welt so viele Menschen -darunter auch Männer - die tanzen und dies mit Freude?

Um diese Frage zu erörtern, sollte man sich erstmal darüber bewusst werden, dass das Tanzen seinen Ursprung in den Religionen hat. Früher tanzten die Menschen, um ihrem Gott zu huldigen, ihn zu ehren oder um Geister herauf zu beschwören. Diese Ritualtänze sind aber auch heutzutage längst nicht zu einer Seltenheit geworden. Die unterschiedlichsten Indianerstämme praktizieren diese Tänze noch heute. Viele haben dabei wohl den Regentanz vor Augen. Aber auch Fruchtbarkeitstänze werden gerne vollzogen.

Neben den religiösen Aspekten dient das Tanzen auch in erheblichem Maße dazu, das Zusammengehörigkeitsgefühl in einer Gruppe zu stärken. Ebenso tanzt man auf Festen und fröhlichen Anlässen. In den westlichen Kulturen wäre eine Hochzeit ohne den berühmten Hochzeitstanz gar nicht mehr weg zu denken.

Wer in einer Diskothek tanzt, hat hier hauptsächlich die Absicht, seinen Fortpflanzungstrieb über das Tanzen an das andere Geschlecht weiter zu leiten. Besonders Frauen gucken in einer Disco zuerst darauf, wie ein Mann tanzt, bevor sie ihn ansprechen. Da es in einer Diskothek auch äußerst laut zugeht, hat man gar keine andere Möglichkeit, seinen Status zu vertreten. Unterschiedliche Tanzschritte können hier auch symbolisieren, welche Art von Partner man sucht. Außerdem vermittelt man durch seinen Tanzstil einen Teil seiner Persönlichkeit.

Aber auch die gesundheitlichen Aspekte können als Motivation zum Tanzen dienen. Da beim Tanzen häufig schnelle Schrittfolgen aufeinander treffen, bleibt der gesamte Körper in Schwung. Auch die Verwendung von unterschiedlichen Körperteilen beeinflusst die Gesundheit und die Fitness des betreffenden nur positiv. Selbst Ärzte raten dazu, zu tanzen, da dies sehr förderlich für den Kreislauf ist. Und nicht umsonst gibt es den Slogan „Tanzen hält jung“.






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