» Über Yoga
 
» Der Unterricht
» Unterschied: Qi «» Prana
» Bedeutung von Yoga
» Die vier Yogawege
» Patanjali
» Raja Yoga
» Jnana Yoga
» Karma Yoga
» Bhakti Yoga
» Boris Sacharow
» Bhagavad Gita
» Mahabharata



Trotz vieler Anfragen gebe ich keinen Unterricht in Taiji, Qigong oder Yoga !!
 

















» Der Unterricht:

- Einzel- und Gruppenunterricht möglich. (Kein Fitness-Studio-Yoga !)
- Die Übungen enthalten Elemente von Meditation und Koordination, gehen aber darüber weit hinaus.
- Die Übungen sind leicht zu erlernen.
- Abschluß-Diplom welches berechtigt den Titel Yogalehrer/in zu führen.
- Mitglied des Berufsverbandes der Yogalehrer/in (BYV)


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» Unterschied: Qi «» Prana

Es gibt keinen Unterschied !

Ausführungen kommen noch...


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» Bedeutung von Yoga

Yoga hieß ursprünglich soviel wie "Joch" (ist auch sprachlich mit diesem deutschen Wort verwandt) und bedeutet Selbstzucht, Disziplin. Es ist das System, das den Schwerpunkt nicht so sehr auf theoretische Erörterungen legt, sondern mehr auf die praktische Seite, indem es Mittel und Wege aufzeigt, wie die Erlösung erreicht werden kann.

Yoga hat ihren Ursprung im Vedismus.

Die Haupttexte des Yoga bilden die 194 Yoga-Sutras, die einem gewissen Patanjali zugeschrieben werden.



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» Die vier Yogawege

Die klassischen indischen Schriften beschreiben vier Yogawege:
Raja Yoga =» nennen sich die meditativ orientierten Stufen des Achtgliedrigen Yoga nach *Patanjali
                         (auch Ashtanga Yoga genannt: „Ashta“ = acht, „Anga“ = Teile).
Jnana Yoga =» Yoga der Erkenntnis, intellektuelle Richtung
Karma-Yoga =» Yoga der Tat, des selbstlosen Handelns
Bhakti Yoga =» Yoga der Verehrung/Hingabe an Gott oder eine Ishta devata


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» Patañjali

*Patañjali stellt Yoga als einen achtgliedrigen Weg dar. Die acht Aspekte sind:

Yama =» Moral, Ethik – das Verhalten anderen gegenüber, gesellschaftliche Disziplin;
                allen voran Ahimsa = Gewaltlosigkeit / Satya = Wahrhaftigkeit, auch sich selbst gegenüber

Niyama =» Selbstdisziplin – das Verhalten sich selber gegenüber; wie Sauca = Reinheit /Samtosa = Zufriedenheit
Asana =» Übungen der Yogastellungen, körperliche Disziplin
Pranayama =» Beherrschung des Atems, mentale Disziplin
Pratyahara =» Sich-nach-Innen-Ausrichten, Disziplin der Sinne
Dharana =» Konzentration
Dhyana =» Meditation
Samadhi =» Ekstase, Versenkung, All-Einheit, Verwirklichung des höheren Selbst

Die philosophischen Grundlagen des Yoga wurden vor allem von Patanjali im Yoga-Sutra formuliert.
Das Yoga-Sutra von Patañjali besteht aus 195 Sanskrit-Versen, in denen in hochkonzentrierter Form die Essenz des Yoga-Weges gebündelt ist.
Auch die Bhagavad Gita und die Upanishaden informieren über Yoga.

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» Boris Sacharow

Von Boris Sacharow (Schüler Swami Sivanandas und einer der Wegbereiter des Yoga im Westen) stammt folgendes Zitat: "Von Tag zu Tag schießen neue Yogapilze aus dem durch üppige Phantasie übersättigten Boden der Orientalistik, und es werden neue Namen zutage gefördert wie Sattva Yoga, Buddhi Yoga, Purna Yoga usw. - als ob die klassischen Yoga-Arten, wie man die ersten fünf zu nennen pflegt (nämlich Karma, Bhakti, Hatha, Raja und Jnana), nicht vollauf genügt hätten."

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» Raja Yoga

Raja Yoga wird als der königliche Yoga, der Yoga der Beherrschung bezeichnet. Er umfasst Techniken des Geistestrainings und der Meditation. Raja Yoga erklärt den menschlichen Geist und die Beherrschung des Geistes. Man kann Raja Yoga vielleicht mit dem Buddhismus vergleichen. Meditation, Affirmationen, Visualisierungen, Achtsamkeit und Selbstbeobachtung spielen eine entscheidende Rollen. Raja Yoga ist der Pfad, der durch Disziplin und Sinnesbeherrschung zur Vereinigung mit Gott führt. Raja Yoga lehrt, wie man die Sinne und die Vrittis oder Gedankenwellen, die im Gemüt aufsteigen, beherrscht, wie man Konzentrationsfähigkeit entwickelt, und wie man sich mit Gott vereint. Hatha Yoga verlangt Körperbeherrschung, Raja Yoga dagegen Gedankenbeherrschung.

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» Jnana Yoga

Jnana Yoga ist der Yoga der spirituellen Erkenntnis. Es handelt sich um den philosophischen Bereich des Yoga. Der Mensch sollte sich Frage stellen. Wer bin ich? Wer ist dieser Handelnde? Woher komme ich? Woher kommt die Welt? Was ist der Sinn des Lebens? Was ist wirklich usw.? Die Lehre des Karma spielt eine entscheidende Rolle. Reinkarnation ist integraler Bestandteil. Haupttechnik ist die Meditation, um die Antworten auf all die Fragen in sich selbst zu finden.

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» Karma Yoga



Karma Yoga ist der Yoga der Tat oder Handlung. Karma Yoga sieht das Leben und Schicksal als Chance. Ein wichtiger Teil ist der selbstlose Dienst.
Karma Yoga lehrt, dass unsere Taten uns entweder befreien und damit glücklicher machen oder versklaven und somit unglücklich machen können. Wir erleben die Ernte unseres Handelns und Denkens in diesem oder im nächsten Leben.
Karma Yoga lehrt das uneigennützige, altruistische Handeln ohne Blick auf den Verdienst der jeweiligen Handlung. Nicht das Ergebnis zählt, sondern die Absicht gut zu handeln.
Jede Handlung kann spiritualisiert werden. Wichtig ist, sie reinen Herzens bei voller Konzentration auf die Gegenwart durchzuführen. So wird auch der Abwasch oder das Bügeln zur Yoga-Übung.
Karma ist der Pfad der Handlung. Es ist der Pfad des selbstlosen Dienstes. Karma Yoga ist der Pfad, der durch selbstlosen Dienst zu Gott führt. Es ist der Yoga, der auf die Früchte der eigenen Tätigkeit verzichtet.

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» Bhakti Yoga

Bhakti Yoga ist der Yoga der selbstlosen Liebe. Im Zentrum steht die Bekennung zu Gott und der Liebe zu allem Sein.
Bhakti ist innige Liebe zu Gott. Bhakti ist der Pfad der Hingabe. Er entspricht der Mehrzahl der Menschen am meisten. Liebe um der Liebe willen - ist die Formel des Bhakti Yogin. Gott ist eine Verkörperung der Liebe. Wer Gott liebt, gelangt zu Gott. Diese Liebe muss stufenweise entwickelt und gepflegt werden.
Wessen Liebe in Gott ruht, der hat weder Wünsche noch Sorgen. Der Hass auf andere Wesen oder Gegenstände verschwindet, ebenso wie die Bindung an weltliche Dinge. Solche Menschen schließen jede und jeden in ihre warme Liebesumarmung ein.
Es gibt keine Worte, um die Liebe zu Gott und die berückende Ekstase des Einswerdens mit Gott zu beschreiben. Es ist, als ob ein stummer Mensch eine schmackhafte Speise gekostet hätte und nicht darüber sprechen könnte.
Bhakti Yoga ist höchstes Wissen. Wer Liebe zu Gott besitzt, ist in der Tat reich. Es gibt keine andere Sorge als die, um fehlende Liebe zu Gott. Es gibt keinen anderen rechten Weg, als den, der hingebungsvollen Liebe zu Gott. Der Name, die Eigenschaften und die Lilas (Spiele) Gottes sind die wichtigsten Dinge, die man im Gedächtnis haben soll. Die Lotosfüße des Göttlichen sind die wesentlichen Gegenstände der Meditation. Der Fromme trinkt den Nektar von Prem, der göttlichen Liebe.
Gott offenbart sich auf verschiedene Art. Er nimmt jene Form an, die der Fromme für seine Verehrung gewählt hat. ‚Wenn du ihn als Gott Hari verehrst, der vier Hände hat, so wird er sich als Siva zeigen. Wenn du ihn als Mutter Durga (die Mutter Sivas) oder Kali (Gemahlin Sivas) verehrst, wird er als die göttliche Mutter zu dir kommen. Wenn du ihn als Rama, Krishna, Dattatreya verehrst, wird er als Rama, Krishna oder Dattatreya zu dir kommen. Wenn du ihn als Christus oder Allah verehrst, wird er als Christus oder Allah zu dir kommen.

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Bhagavad Gita
wichtigste indische Heilige Schrift.

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Mahabharata
großes indisches Heldenepos, die Bhagavad Gita ist eine Teil des Mahabharata.

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